Schließlich nimmt niemand einen Bankkaufmann mit schmutzigem Hemd oder eine Empfangsdame mit üblem Kleidungsgeruch wirklich als vollwertigen Geschäftspartner wahr. Ganz besonders wichtig ist ein einwandfreier hygienischer Standard in der Lebensmittelverarbeitung oder Medizin.

Für die Steuererklärung:

Wie bereits erwähnt, kann die Reinigung von Arbeitskleidung, welche vom Arbeitnehmer übernommen werden muss, steuerlich geltend gemacht werden. Damit das ohne Probleme ablaufen kann, sollten Quittungen von professionellen Reinigungen stets aufbewahrt und der Steuererklärung beigelegt werden. Findet die Reinigung in der heimischen Waschmaschine statt, berechnet sich die Höhe der zu erstattenden Zahlungen nach Haushaltsgröße und dem Gewicht der Wäscheladung. Die genauen Werte für diese Berechnung finden Sie in der untenstehenden Tabelle.

Wenn einmal etwas kaputt geht...

In die erwähnten Werbungskosten der Steuererklärungen fallen nicht nur Anschaffung und Reinigung, sondern auch die Instandhaltung von eindeutig als solche erkennbare Arbeitskleidung. Das sind Arbeiten wie Stopfen, Flicken sowie weitere Reparaturen. Vor allem bei vorgeschriebener Schutzkleidung liegt die Pflicht zur Kostenübernahme beim Arbeitgeber. Findet allerdings ein scheinbar übermäßiger Verschleiß der Kleidung statt, sollte sich der Steuerzahler nicht über eine genauere Prüfung des Sachverhalts durch das zuständige Finanzamt wundern. Für Zahlungen unterhalb einer Grenze von 110 € verlangt das Amt keine Quittungen und Belege. Medizinische Uniformen, die durch eine erhöhte Verschmutzung ihre weiße Farbe einbüßen sowie Schutzkleidung, die ihre Haltbarkeitsdauer überschreitet, müssen komplett ersetzt werden. Hier gelten die Regeln für die Anschaffung und Zahlung von Arbeitskleidung, die weiter oben in diesem Ratgeber aufgeführt sind.